UEFA Europa League, Gruppe L Nacional Funchal - Austria Wien 5:1 (2:1), Saison 09/10

Nacional Funchal - Austria Wien 5:1 (2:1)

Funchal, 1.500 Zuschauer, SR Costas Kapitanis (CYP)

Torfolge:
0:1 Schumacher (21.)
1:1 Ruben Micael (23.)
2:1 Mateus (33.)
3:1 Ruben Micael (57.)
4:1 Tomasevic (61.)
5:1 Felipe Lopes (66.)

Nacional: Bracali - Patacas, Felipe Lopes, Tomasevic, Nuno Pinto - Pecnik (60./Aurelio), Halliche, Leandro Salino, Ruben Micael (75./Pacheco) - Mateus, Edgar (70./Amuneke)

Austria: Almer - Vorisek, Bak, Ortlechner, Suttner - Baumgartlinger - Klein, Junuzovic (81./Liendl), Acimovic - Schumacher (68./Hattenberger), Diabang (74./Topic)

Gelbe Karten: Keine bzw. Baumgartlinger, Bak

Karl Daxbacher (Austria-Trainer): "Wir haben definitiv zu viele Fehler gemacht und sind von Nacional in deren Stadion ausgekontert worden. Wir haben einfach zu offensiv agiert und in der Vorwärtsbewegung zu viele Fehler gemacht.

Man hat aber schon gesehen, dass Nacional die technisch bessere Mannschaft ist. In Österreich reicht es, da genügt laufen und kämpfen, aber international nicht."

Predrag Jokanovic (Funchal-Trainer): "Heute war es ein sehr gutes Spiel von Nacional. Bremen und Bilbao waren die besten Mannschaften in der Gruppe, Nacional ist glücklich mit dem dritten Platz.

In der zweiten Hälfte ist die Austria körperlich zurückgefallen, vielleicht weil sie weniger Regenerationspause vor dem Spiel hatte."

UEFA Europa League 2009/10, Gruppe L Austria Wien - Athletic Bilbao 0:3 (0:1)

Austria Wien - Athletic Bilbao 0:3 (0:1)

Horr-Stadion, 11.000 Zuschauer, SR Moen (NOR)

Torfolge:
0:1 F. Llorente (19.)
0:2 San Jose (62.)
0:3 F. Llorente (83.)

Austria: Safar - Klein, Bak, Dragovic, Suttner - Baumgartlinger - E. Sulimani (49./Krammer), Junuzovic, Liendl (58./Schumacher), Acimovic - Diabang (81./Topic)

Bilbao: Iraizoz - Iraola, San Jose, Amorebieta, Castillo - Gurpegi (72./Etxebarria), Javi Martinez, Iturraspe, Yeste - F. Llorente (84./Diaz de Cerio), Muniain (63./De Marcos)

Gelbe Karten: Dragovic, Sulimani bzw. San Jose

Markus Kraetschmer (Austria-Manager): "Wie man die UEFA kennt, wird das sicher eine hohe Geldstrafe geben. Aber es sollte keine überzogene Strafe geben. Wichtig war, dass das Spiel zu Ende gebracht worden ist, um einer Stadionsperre zu entgehen. Man muss aber schon auch hinterfragen, dass der Schiedsrichter bzw. die Schiedsrichterassistenten mit Fehlentscheidungen und provozierendem Auftreten zur hitzigen Atmosphäre beigetragen haben. Das sollte die UEFA berücksichtigen."

"Bei den Fans hat sich einfach die Enttäuschung aufgestaut. Wir werden alles unternehmen, damit wir Geisterspiele verhindern können. Wir haben die Situation recht gut in den Griff bekommen, die gegnerischen Spieler und Schiedsrichter waren in keiner Phase gefährdet. Zu entschuldigen sind die Vorfälle dennoch nicht, wir sind für die Sicherheit verantwortlich."

Joachim Standfest (Austria-Spieler): "Für solche Fanaktionen kann man kein Verständnis haben. Das gehört nicht auf den Fußballplatz. Wenn man weiß, was mit unseren Fans in Bilbao passiert ist, dann ist das eine kleine Entschuldigung. Zudem war es im fünften Spiel die vierte schwere Fehlentscheidung gegen uns."

Fernando Garcia Macua (Bilbao-Präsident): "Ich hoffe, dass es schwere Sanktionen für die Austria geben wird. So etwas darf nicht passieren, aber der UEFA-Delegierte hat alle Vorfälle genau mitbekommen. Die Polizei hat uns zugesagt, dass unsere Fans bis ins Stadtzentrum begleitet werden. Die Athletic-Anhänger waren phänomenal. Sie haben sich korrekt verhalten, es gab keinerlei Provokationen von ihrer Seite."

Joaquin Caparros (Bilbao-Trainer): "Für uns war es ein wichtiger Sieg, die Umstände sind schade für die Austria selbst. Wir wussten, die Austria war zu Hause lange unbesiegt. Unsere Fans haben sich vorbildlich verhalten. Wir haben keine Angst gehabt, wir waren besorgt um unsere Fans. Die Ausschreitungen geben ein schlechtes Bild für den Fußball. Die Austria-Spieler haben sich vorbildlich verhalten."

Francisco Llorente (Bilbao-Stürmer): "Wir haben Glück gehabt, dass das erste Tor gegeben worden ist. Dadurch war die Sache leichter für uns. Ich verstehe, dass sich die Leute über fehlerhafte Schiedsrichterentscheidungen ärgern, aber solche Vorfälle darf es in einem Stadion nicht geben. Es ist auch schade für die Austria, die angewiesen darauf ist, dass sie international in der Europa League spielen kann. Solche Vorfälle schaden dem Verein aber nur."

UEFA Europa League, Gruppe L Werder Bremen - Austria Wien 2:0 (0:0), Saison 09/10

Werder Bremen - Austria Wien 2:0 (0:0)

Weserstadion, 25.000 Zuschauer, SR Johannesson (SWE)

Tore:
1:0 Borowski (81.)
2:0 Almeida (84.)

Werder: Wiese - Fritz, Mertesacker, Naldo, Pasanen - Niemeyer (74./Jensen) - Bargfrede (46./Almeida), Borowski - Özil - Hunt, Marin (60./Rosenberg)

Austria: Safar (46. Almer) - Klein, Bak, Dragovic, Leovac - Hattenberger - Sulimani (83./Diabang), Junuzovic, Liendl (74./Baumgartlinger), Acimovic - Schumacher

Gelbe Karten: Bargfrede bzw. Hattenberger

Karl Daxbacher (Austria-Trainer): "Wir haben in der ersten Hälfte zwei große Chancen gehabt, aber leider nicht genutzt. Und anscheinend ist uns auch ein Elfer vorenthalten worden. Das Führungstor von Bremen war klar abseits, dafür brauchen wir nicht zwei zusätzliche Unparteiische am Spielfeldrand."

Marin Leovac (Austria-Verteidiger): "Wir waren in der ersten Hälfte die bessere Mannschaft. Im Finish hat Bremen seine Klasse gezeigt. Wir haben aber mit Pech verloren."

Zlatko Junuzovic (Austria-Mittelfeldspieler): "Wir sind alle restlos hin. Das jetzt in Worte zu fassen, ist schwierig. Wir haben 80 Minuten extrem gekämpft. Wir haben Chancen gehabt, eigentlich unglaublich, dass man in Bremen so viele Chancen haben kann. Wenn man die Tore nicht macht, dann kriegt man sie hinten. Bitter, dass es abseits war. Es waren noch ein paar Fehlentscheidungen wie der nicht gegebene Elfmeter. Bremen ist eine Spitzenmannschaft, das hat man gesehen. Die holen sich die drei Punkte, und wir stehen mit leeren Händen da."

Thomas Parits (Austria-Sportdirektor): "Wir haben heute eine gute Leistung geboten, vor der Pause einige gute Möglichkeiten gehabt. Uns wurde ein Elfmeter nicht gegeben. Das erste Tor war klar abseits. Das sind Entscheidungen, die uns heute leider benachteiligt haben. Die Möglichkeiten hätten wir nützen müssen, wir sind zweimal alleine auf den Tormann gelaufen. Wenn wir in Führung gegangen wären, wäre einiges drin gewesen."

Thomas Schaaf (Werder-Trainer): "Wir haben es jetzt schon nach vier Spielen geschafft. Das ist schon sehr gut. Wir haben uns sehr schwergetan und hinten teilweise fahrlässig gespielt."

Zur Leistung von Keeper Tim Wiese: "Wir wissen ja: Da ist einer hinten drin, der uns den Rücken freihält."

Tim Wiese (Werder-Tormann): "Die Austria war die bessere Mannschaft, wir haben absolut scheiße gespielt."

UEFA Europa League, Gruppe L Austria Wien - Werder Bremen 2:2 (0:1), Saison 09/10

Austria Wien - Werder Bremen 2:2 (0:1)

Franz-Horr-Stadion, 11.000 Zuschauer(ausverkauft), SR Tagliavento (ITA)

Torfolge:
0:1 Pizarro (19.)
0:2 Pizarro (63.)
1:2 Sulimani (73.)
2:2 Schumacher (87.)

Austria: Almer - Standfest, Bak, Dragovic, Ortlechner - Klein (64./Schumacher), Baumgartlinger (84./Hattenberger), E. Sulimani - Junuzovic, Acimovic - Diabang

Bremen: Wiese - Fritz, Mertesacker, Naldo, Boenisch - Frings - Bargfrede (64./Borowski), Hunt - Özil - Pizarro, Marin (59./Rosenberg)

Gelbe Karten: keine bzw. Hunt, Boenisch, Mertesacker, Rosenberg

Karl Daxbacher (Austria-Trainer): "Es war sehr viel Positives. Schade, dass wir die drei Punkte nicht gemacht haben. Die wären für den Aufstieg wichtig gewesen. Bremen ist sicher die bessere Mannschaft, aber mit viel Einsatz und Kampfgeist haben wir den Punkt verdient. Die Mannschaft hat nie aufgegeben."

Emin Sulimani (Austria-Torschütze): "Man muss der ganzen Mannschaft gratulieren. Es ist schön, dass ich ein Tor und einen Assist gemacht habe, aber viel wichtiger ist, dass wir so stark zurückgekommen sind. Dass wir Moral haben, hat man heute nicht zum ersten Mal gesehen."

Manuel Ortlechner (Austria-Verteidiger): "Vor der Pause haben wir ein bisschen Lehrgeld gezahlt, da haben wir zu viel Respekt gezeigt. Nach dem 2:0 hatte ich das Gefühl, dass Bremen überheblich geworden ist. Das ist zum Glück bestraft worden."

Milenko Acimovic (Austria-Mittelfeldspieler): "Wir haben in der ersten Hälfte zu viel Respekt gezeigt. Als wir gespielt haben, wie wir sollten, hat man gesehen, dass wir mithalten können. Die hätten gewinnen können, wir hätten gewinnen können, ein Punkt ist okay."

Klaus Allofs (Bremen-Manager): "Das ist sehr, sehr ärgerlich. Wir haben ein Spiel aus der Hand gegeben, das wir eigentlich schon klar gewonnen hatten."

Claudio Pizarro (zweifacher Bremen-Torschütze): "Die Austria hat die Chance genutzt, weil wir nicht so konzentriert waren."

Per Mertesacker (Bremen-Verteidiger): "Das war zu wenig, wir haben uns nach dem 2:0 ausgeruht, das wurde bitter bestraft. Wir sind wahnsinnig enttäuscht, aufgrund der Leistung und des Ergebnisses. In den entscheidenden Phasen haben wir nicht gezeigt, was wir gebraucht hätten, vor allem in der Schlussviertelstunde haben wir nicht dagegengehalten. Man hatte auch nach der 2:0-Führung nie das Gefühl, dass wir das Spiel im Griff haben. Wir müssen uns deutlich steigern."