06. Runde: Salzburg - Austria 2:2 (1:1), Saison 15/16

Red Bull Arena, 9.292 Zuschauer, SR Schörgenhofer
 
Torfolge:
0:1 Grünwald (17.)
1:1 Prevljak (24.)
1:2 Kayode (48.)
2:2 Lainer (75.)
 
Salzburg: Walke - Lainer, Miranda, Caleta-Car, Ulmer - Schmitz, Berisha, Pehlivan (68./Soriano), Minamino - Prevljak (60./Lazaro), Nielsen (82./Reyna)
 
Austria: Almer - F. Koch, Sikov, Rotpuller, Martschinko - Vukojevic, Holzhauser - Gorgon (76./De Paula), Grünwald (74./Windbichler), Meilinger (87./Kehat) - Kayode
 
Gelb-Rote Karte: Rotpuller (72./Foul)
 
Gelbe Karten: Ulmer bzw. Sikov, Holzhauser, Koch

Fotos:

Stimmen zum Spiel:
Peter Zeidler (Salzburg-Trainer) „Wir haben ganz blöd in Minsk verloren. Das haben wir gut weggesteckt. Es war physisch schwer durchzustehen, aber ich denke wir waren dem Sieg näher. Wir können aber mit dem Unentschieden leben. Das gibt uns Hoffnung für die ganz große Aufgabe am Donnerstag. Es ist in dieser turbulenten Phase nicht leicht zurückzukommen. Der Gegner kommt mit der ersten Aktion zur Führung. Nach der Pause erzielte er dann das 2:1. Das muss man erst einmal verkraften. Wir haben Moral gezeigt. Es gibt aber noch Sachen zu verbessern.“
 
Thorsten Fink (Austria-Trainer): " Ich denke nicht, dass es ein glückliches Remis war, es war gerecht. Wir hätten 3:1 führen müssen. Das war eine Riesenchance. In der ersten Hälfte hätte Salzburg in Führung gehen können. Vom Spielverlauf war ich zufrieden, aber wir haben nicht so gespielt, wie ich mir das erwarte. Wir konnten den Ball nicht halten, haben kein Pressing gespielt. In der Pause wollte ich die Jungs wachrütteln, das hat teilweise geklappt.
 
Fink zum Ausschluss von Lukas Rotpuller: „Es kann passieren, dass man zu spät kommt. Er hat die falsche Entscheidung getroffen, das kann passieren und wird keine internen Konsequenzen nach sich ziehen. Was anderes wäre es, wenn er schimpft oder schlägt.“
 
Stefan Lainer (Salzburg-Torschütze zum 2:2): „Ich denke, dass drei Punkte verdient gewesen wären. Wir hatten die klar besseren Chancen. Die Austria ist drei, vier Mal vor das Tor gekommen und zwei Mal hat es ‚gescheppert‘, das ist extrem bitter. Es war ein Schritt nach vorne, aber es wäre noch mehr drin gewesen. Ich denke, was uns auszeichnet ist, dass wir eine Mannschaft sind, wo jeder für den anderen kämpft. Wenn man zweimal einen Rückstand aufholt, zeigt es, welche Moral in der Mannschaft steckt. In Zukunft wollen wir auch spielerisch einen Schritt nach vorne machen.“
Quelle: http://orf.at/