19. Runde: Austria Wien – SK Rapid Wien 2:0 (2:0), Spielunterbrechung wg. Rapid Fans, Saison 25/26
Austria Wien – SK Rapid Wien 2:0 (2:0)
Wien, Generali-Arena, 15.600 (ausverkauft), SR Hameter
Tore:
1:0 Eggestein (15.)
2:0 Ranftl (34.)
Austria: Sahin-Radlinger – Wiesinger, Dragovic (86. Handl), Plavotic – Ranftl, Lee K. (86. Boateng), Barry, Lee T. – Fischer, Eggestein, Saljic (62. Maybach)
Rapid: Hedl – Bolla (82. Haidara), Cvetkovic, Raux-Yao, Ahoussou – Amane (71. Nunoo), Ndzie (21. Lu. Grgic), Gulliksen (46. Börkeeiet) – M. Seidl (71. Kara), Weimann, Wurmbrand
Gelbe Karten: Lee T. bzw. Grgic, Nunoo, Kara
Stimmen zum Spiel:
Stephan Helm (Austria-Trainer): „Ich muss der Mannschaft ein Riesenkompliment machen. Wir haben von der ersten bis zur 90. Minute wie ein Mann auf dem Platz unsere Vorstellungen umgesetzt. Die Spieler strahlen eine extreme Stabilität aus, einer kämpft für den anderen. Das ist der Schlüssel, dass wir die Spiele so gestalten können. Wir sind sehr gut in die Rückrunde gestartet, haben in den letzten sieben Wochen sehr viel investiert, dass wir an dem Punkt sind. Wir freuen uns, aber müssen am Boden bleiben. Morgen geht es schon weiter."
Stephan Helm (zur Spielunterbrechung): „Bis zur 89. Minute hat es super gepasst, so stellt man sich die Atmosphäre vor, wenn die zwei großen Wiener Vereine gegeneinander spielen. Irgendwer muss dafür auch verantwortlich sein. Die, die das sind, müssen sich fragen, ob sie das nicht besser lösen können."
Johannes Hoff Thorup (Rapid-Trainer): „Wir sind bitter bestraft worden für Fehler in der ersten Hälfte. Für die zweite Hälfte mussten wir etwas an der Struktur verändern, denn bei einem dritten Tor wäre das Spiel vorbei gewesen. Wir haben es versucht, aber wir hatten keinen Erfolg. Ich hätte es gerne gesehen, dass wir viel mutiger auftreten mit dem Ball. Ich hätte es gerne gesehen, dass wir viel aggressiver und nach vorne gerichtet sind. Wir hätten einige Situationen viel besser ausspielen müssen, es waren genug Räume in dem Spiel da. Bei Martin Ndzie schaut es nicht gut aus. Er hat eine Knieverletzung."
Johannes Hoff Thorup (zur Unterbrechung): „Es sind Kinder im Stadion, es sind Eltern im Stadion. Das Letzte, was wir tun sollten, ist ein Spiel zu spielen, das nicht sicher ist für sie. Ich verstehe zu 100 Prozent die Frustration, sie unterstützen uns fantastisch und laut überall, wo wir hinkommen. Aber natürlich darf sich die Frustration nicht so zeigen wie heute am Ende des Spiels."
Quelle: sport.orf.at
Datum: 15. Februar 2026