UEFA Europa League, Gruppe L Austria Wien - Werder Bremen 2:2 (0:1), Saison 09/10

Austria Wien - Werder Bremen 2:2 (0:1)

Franz-Horr-Stadion, 11.000 Zuschauer(ausverkauft), SR Tagliavento (ITA)

Torfolge:
0:1 Pizarro (19.)
0:2 Pizarro (63.)
1:2 Sulimani (73.)
2:2 Schumacher (87.)

Austria: Almer - Standfest, Bak, Dragovic, Ortlechner - Klein (64./Schumacher), Baumgartlinger (84./Hattenberger), E. Sulimani - Junuzovic, Acimovic - Diabang

Bremen: Wiese - Fritz, Mertesacker, Naldo, Boenisch - Frings - Bargfrede (64./Borowski), Hunt - Özil - Pizarro, Marin (59./Rosenberg)

Gelbe Karten: keine bzw. Hunt, Boenisch, Mertesacker, Rosenberg

Karl Daxbacher (Austria-Trainer): "Es war sehr viel Positives. Schade, dass wir die drei Punkte nicht gemacht haben. Die wären für den Aufstieg wichtig gewesen. Bremen ist sicher die bessere Mannschaft, aber mit viel Einsatz und Kampfgeist haben wir den Punkt verdient. Die Mannschaft hat nie aufgegeben."

Emin Sulimani (Austria-Torschütze): "Man muss der ganzen Mannschaft gratulieren. Es ist schön, dass ich ein Tor und einen Assist gemacht habe, aber viel wichtiger ist, dass wir so stark zurückgekommen sind. Dass wir Moral haben, hat man heute nicht zum ersten Mal gesehen."

Manuel Ortlechner (Austria-Verteidiger): "Vor der Pause haben wir ein bisschen Lehrgeld gezahlt, da haben wir zu viel Respekt gezeigt. Nach dem 2:0 hatte ich das Gefühl, dass Bremen überheblich geworden ist. Das ist zum Glück bestraft worden."

Milenko Acimovic (Austria-Mittelfeldspieler): "Wir haben in der ersten Hälfte zu viel Respekt gezeigt. Als wir gespielt haben, wie wir sollten, hat man gesehen, dass wir mithalten können. Die hätten gewinnen können, wir hätten gewinnen können, ein Punkt ist okay."

Klaus Allofs (Bremen-Manager): "Das ist sehr, sehr ärgerlich. Wir haben ein Spiel aus der Hand gegeben, das wir eigentlich schon klar gewonnen hatten."

Claudio Pizarro (zweifacher Bremen-Torschütze): "Die Austria hat die Chance genutzt, weil wir nicht so konzentriert waren."

Per Mertesacker (Bremen-Verteidiger): "Das war zu wenig, wir haben uns nach dem 2:0 ausgeruht, das wurde bitter bestraft. Wir sind wahnsinnig enttäuscht, aufgrund der Leistung und des Ergebnisses. In den entscheidenden Phasen haben wir nicht gezeigt, was wir gebraucht hätten, vor allem in der Schlussviertelstunde haben wir nicht dagegengehalten. Man hatte auch nach der 2:0-Führung nie das Gefühl, dass wir das Spiel im Griff haben. Wir müssen uns deutlich steigern."